Sicherheitsdatenblätter für Abfälle zur Verwertung

Die Verwertung von Abfällen gilt chemikalienrechtlich als "Inverkehrbringen" einer "Zubereitung".

Im Gegensatz zu Primärprodukten, die nach feststehender Rezeptur hergestellt werden und deren Zusammensetzung daher bekannt ist, entstehen Abfälle in schwankender und meist unbekannter Zusammensetzung.

Einzelkomponenten eines Stoffes (z.B. Zink und Sulfat) sind durch chemische Analytik identifizierbar.
Die Gefahrstoffliste kennt jedoch nicht die Komponenten, sondern Stoffe (z.B. Zinksulfat).

Bei Kenntnis der Entstehungsbedingungen und mit chemischem Sachverstand läßt sich die Zuordnung der Komponenten eines Abfalls zu Stoffen der Gefahrstoffliste treffen, und damit die chemikalienrechtliche Einstufung. Bei Abfällen besteht hierin die wesentliche Leistung bei der Erstellung eines Sicherheitsdatenblattes. Die buk Umwelt-Ing. GmbH wird von der BAuA (Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin) als Beratungsunternehmen für die Erstellung von Sicherheitsdatenblättern benannt.

Wir bieten Ihnen an:

  • Charakterisierung des Abfalls nach Ihren Angaben (Entstehung, Ausgangsmaterialien, Schwankungsbreiten)
  • Auswertung ggf. vorhandener Untersuchungen
  • Vorschlag und Durchführung ergänzender Untersuchungen (Screening-Verfahren)
  • Zusammenstellung potentieller Gefahrstoffe
  • ggf. Prüfung Einstufungs-relevanter Einzelstoffe
  • Deklaration der Inhaltstoffe, Einstufung und Kennzeichnung
  • Erstellen des Sicherheitsdatenblatts nach Richtlinie 91/155/EWG, Richtlinie 2001/58/EG, TRGS 220